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Nach einem Jahr zähen Verhandlungen und Vorbereitungen beschlossen der KSC Lu.- Friesenheim, unter ihrem Vorsitzenden Rudi Stricker, und der KSV Oggersheim, unter ihrem Vorsitzenden Lorenz Senck, im Jahre 1969 als eine Gemeinschaft anzutreten und gaben sich den Namen : Kraft Sport Gemeinschaft - Ludwigshafen Beide Vereine behalten jedoch ihre Eigenständigkeit. Die Ringer starten von nun an für die KSG-Ludwigshafen. Viele große und erfolgreiche Sportler, erlernten in den beiden Traditionsvereinen, von ihren Trainern: R.Stricker, K.Biesinger, J.Magin, G.Wassiliu, W.Gehring , F.Kuhn, M.Hergenhahn, L.Huber, um nur einige zu nennen, das Ringen. Zwei Jahre nach Gründung der Kraft Sport Gemeinschaft begann die ganz große Zeit der KSG Ludwigshafen. So war es die logische Konsequenz, dass die Mannschaft 1971, als Meister der Regionalliga-Mitte den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Danach ging es im positiven Sinne Schlag auf Schlag. Die Mannschaft erzielte guten Platzierungen in der 1. Bundesliga. Einige Athleten konnten sich auch bei nationalen und internationalen Einzelmeisterschaften durchsetzen und so manchen Titel gewinnen. Bis 1979 konnte man sich in der 1. Bundesliga halten. Was auf der Matte bisher vermieden werden konnte schafften dann 1980 die DRB-Gewaltigen. Nach einer Umstrukturierung der Bundesligen wurde die KSG am grünen Tisch dazu "verurteilt" in die 2.Liga zurückzukehren.Trotz aller Erfolge war es auch eine Zeit der Enttäuschungen und Verluste da immer wieder finanzstarke Vereine beiderseits des Rheins große Ringertalente von der KSG Ludwigshafen, auf ihre Matten holten. Der eigene Nachwuchs konnte gar nicht so schnell an die Leistungsspitze herangeführt werden, wie er von anderen Vereinen abgeworben wurde. So wurden z.B. Thomas und Pasquale Pasarelli bei Deutschen Meisterschaften "Seriensieger". 1981 wurde Pasquale Welt- und Europameister. 1984 Olympiasieger in Los Angeles in seinem legendärem Kampf "Die Goldene Brücke". Davor hatte 1975 der blutjunge Rolf Krauß in seiner Heimatstadt Ludwigshafen mit dem Gewinn der Europameisterschaft für Furore gesorgt. Viele KSG-Talente und große Ringer sorgten jetzt in der Fremde für Erfolge, so wurde zum Beispiel Roger Gößner 1987 Vize- Weltmeister und Claudio Pasarelli 1989 Weltmeister. Inzwischen war die KSG personell ausgeblutet und so konnten in den folgenden Jahren lediglich gute Ergebnisse in der 2. Bundesliga erzielt werden. 1990 erkannte auch der ASV-Ludwigshafen die Notwendigkeit sich einer starken Gemeinschaft anzuschließen und wurde ebenfalls gleichberechtigter Partner der KSG, von der sie sich, im März 2002, nach 12jähriger "Ehe" wieder verabschiedete. In der Saison `1991/92 ging es dann wieder etwas Bergauf und man konnte die Meisterschaft in der 2. Bundesliga feiern, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga berechtigte. Jedoch musste man dort viel Lehrgeld bezahlen und scheiterte leider ganz knapp.In den folgenden Jahren (bis auf 1994) war man immer in der vorderen Tabellenhälfte der 2. Bundesliga zu finden. In der Saison 1998/99 war es dann endlich soweit, nach sensationellem Saisonverlauf konnte man wieder die Meisterschaft in der 2. Bundesliga erringen und gab sich auch in der Aufstiegsrunde keine Blöße und stieg wieder in die Eliteklasse auf.
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